VoIP-Softswitch bzw. Call-Manager, zur Gesprächsaufzeichnung, zur Fahrgastinformation, ergonomischen Leitsprechstelle, VoIP-Gateways


FUNKTIONSVIELFALT UND LEISTUNGSKRAFT

Mit der Standardisierung der Kommunikationsplattform und deren Applikationen kann ein Unternehmen seine Betriebsführung zukunftssicher gestalten und insbesondere die internen Prozesse besser unterstützen. Folgende Nutzen stehen im Vordergrund:

  • Kostenvorteile durch IP-Kommunikation (ein Netz für Sprache und Daten) und Reduzierung der Gesamtzahl der Kommunikationssysteme
  • Reduzierung der Wartungs- und Betriebskosten durch Standardisierung und Einsatz einer zentralen Plattform
  • Erhöhung der Flexibilität durch zentrale Administration
  • Verbesserte Betriebsführung und Erhöhung der Produktivität
  • Bessere Unterstützung der Geschäftsprozesse durch massgeschneiderte Benutzeroberflächen

Mit PA-R-I-Ty bieten wir Ihnen das optimale "Package" für integrierte Kommunikation und Betriebsführung. Auch ein sanfter Umstieg von Ihrer bisherigen Lösung ist möglich. PA-R-I-Ty ist nach modernsten Software-Methoden realisiert. Qualitätsgeprüfte Prozesse stellen sicher, daß die Software langfristig gewartet und ausgebaut werden kann

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Zentrale Dienste

Bedienung

Schnittstellen

Tools

VoIP Soft-Switch mit betrieblichen Funktionsmerkmalen



Der Soft-Switch besteht aus zentralen Diensten, die auf einem redundanten Server-Paar (Active/Hot-Standby) installiert werden.

Der Soft-Switch - manchmal auch Kommunikationsserver oder SIP-Registrar genannt - beinhaltet mehrere Dienste. Er bietet den angeschlossenen Komponenten (Endgeräte, Interfaces, Gateways) die Möglichkeit, ihre Konfigurations- und Profildaten zu laden und zu synchronisieren und ist für das Loggen von Ereignissen zuständig.

Er überwacht die am System angeschlossenen Komponenten und lässt die Registrierung der logischen Teilnehmer zu, die über eine Komponente erreicht werden können. Er ist weiter dafür verantwortlich, Sprachverbindungen zu anderen Sprechstellen im System aufzubauen und die Datenströme richtig zu leiten. Bei Punkt-Mehrpunkt-Verbindungen mischt und verteilt er die Datenströme, so dass jeder Teilnehmer einer Verbindung die für ihn relevanten Sprachdaten erhält.

Er ist in der Lage, weitere Betriebsfunktionen auszuüben, die nicht direkt mit Sprachverbindungen und Sprachübertragung zu tun haben. Funktionen sind im System fest vorkonfiguriert. Sie werden entweder als Bedienaktion oder aufgrund eines Zeitplanes automatisch aktiviert.

Die Kosten für den Soft-Switch berechnen sich nach Nutzen bzw. nach den direkt angeschlossenen Teilnehmern, die verwaltet werden müssen. Damit lohnt sich der Einsatz eines PARITy-Soft-Switches schon bei sehr kleinen Anwendungen.


Gesprächsaufzeichnung (VRS)


Mit diesem Dienst lassen sich sowohl Langzeit- als auch Kurzzeit- Gesprächsaufzeichnungen durchführen. Damit werden die Ansprüche der Archivierung aber auch der kurzfristigen Unterstützung des Betriebspersonals erfüllt.
Die Gesprächsaufzeichnung ist ein Dienst, der aufgrund konfigurierter Vorgaben Gespräche von und zu Teilnehmern aufzeichnet. Die Aufzeichnungen werden auf einem vom Betreiber frei festlegbarem Laufwerk als Wave- oder MP3-Files gespeichert.
Selbstverständlich sind alle Aufzeichnungen eindeutig identifizierbar. Files werden in definierten Directories abgelegt und sind somit leicht auffindbar.

Dieser Dienst wird in der Regel auf den Soft-Switch Servern installiert.

Dienst zur akustischen Informationsverteilung mit Text-To-Speech-Engine



Durchsagen werden so erzeugt und ausgegeben, dass eine höchstmögliche Qualität und Verständlichkeit entsteht.
Der Dienst zur automatischen Aussendung akustischer Informationen ist in der Lage, ein oder mehrere Ziele selbständig anzuwählen und darauf eine Durchsage auszugeben. Die ausgegebenen Informationen können vorgängig aufgenommen und in Wave-Files gespeichert worden sein oder aber von einer Text-To-Speech-Engine während des Betriebes quasi Online erzeugt werden (in unserem Fall wird die Software von SVOX eingesetzt).

Zusammen mit dem nachfolgend beschriebenen Dienst EFB lässt sich eine starke Lösung für eine dynamischen und automatische Fahrgastinformation realisieren. Es ist möglich, diesen Dienst ohne Soft-Switch zu betreiben.

Dieser Dienst wird in der Regel auf den Soft-Switch Servern oder auf einem separaten, dedizierten Beschallungs-Server installiert.

Elektronische Fahrgastbetreuung (EFB)



In Kombination mit einem Dienst, der die aktuellen Standorte der Züge erfasst (z.B. via Relaiskontakte des Stellwerks oder via Leitsystem) kann EFB die Fahrgäste volldynamisch und zeitgerecht informieren.

Der Dienst „EFB“ (Elektronische Fahrgastbetreuung) ist eine Software zur Unterstützung des Betriebspersonals von regionalen Bahnstrecken, zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Kunden und als preiswertes Produkt perfekt geeignet für Benutzer mit eingeschränkten Budgets. Der Dienst bietet folgende Funktionen an:

  • Ein einfaches und rasches Einlesen von neuen Fahrplandaten ab Internet.
  • Automatisches Abspielen von Durchsagen an den Stationen, wo Fahrgäste einen Zug erwarten.
  • Eine bzgl. des auslösenden Anlasses detailgenaue Fahrgastinformation, sowohl akustisch als auch optisch.
  • Eine gezielte Lenkung von Informationen auf die erwünschten Anzeiger und Lautsprecherkreise.
  • Ein hoher Automatismus - abhängig natürlich von den möglichen externen Kriterien, die eingelesen werden können.
  • Ein einfaches und rasches Eingreifen in die automatischen Abläufe bei ausserordentlichen Vorfällen, die eine Information der Fahrgäste erforderlich machen.

Dieser Dienst wird in der Regel auf den Soft-Switch Servern oder auf einem separaten, dedizierten Beschallungs-Server installiert.


Leitsprechstelle (Dispatcher)



Die Benutzeroberflächen der Leitsprechstelle sind vielfältig konfigurierbar. Mit einem entsprechenden Management-Tool lassen sich Änderungen rasch und sehr einfach  vornehmen.

Leitsprechstellen - manchmal auch Dispatcher-Arbeitsplätze genannt - sind die augenfälligsten Komponenten einer Anlage. Sie übernehmen eine wichtige Funktion im Kommunikationskonzept der Kunden, weil sie auch ein Abbild der Betriebsorganisation darstellen.

Unsere Software, funktioniert wie ein Superkomfort-Softphone. Es hebt sich durch moderne Bildschirm-Bedienung, ergonomisches Design und optimale funktionelle Anpassung hervor. Die Bedienfenster basieren auf Windows-Standards. Bildwechsel sind einfach vorzunehmen, die Navigation durch die verfügbaren Bilder wird in der Regel zusammen mit den Benutzern und gemäss Betriebs-Richtlinien festgelegt. Die Buttons zur Steuerung eines Gesprächs und alle ankommenden Rufe und aktiven Gespräche sind in jedem Fenster immer ersichtlich und anwählbar.

Unsere Leitsprechstellen weisen folgende Merkmale auf:

  • Es werden mehrere Benutzerfenster, jedes mit eigenem Hinter- grundbild, unterstützt.
  • In jedem Fenster können Wahlfelder beliebig plaziert werden.
  • Die Wahlfelder können mit kundenspezifischen Symbolen repräsentiert werden.
  • Die Navigation zwischen den Fenstern erfolgt in Anlehnung an Windows.
  • Jeder Benutzer („logischer Teilnehmer“) hat seine individuellen Einstellungen, die im System gespeichert werden.
  • Innerhalb des GUIs lassen sich Browserfenster mit beliebigem Inhalt und Links einbauen.
Diese Software wird auf den Arbeitsplatzrechnern installiert.


Kundenspezifische Web-basierte Bedienungsoberflächen



Auf die spezifischen Anforderungen der Kunden zugeschnittenen Bedienoberoberflächen (auch existierende), die über Browser aktivierbar sind, lassen sich einfach in die Leitsprechstellen-Software einbinden.

Um betriebliche Abläufe zu optimieren oder um Bedienfunktionen Arbeitsplatz-unabhängig zur Verfügung zu stellen, können web-basierte Bedienungsoberflächen - bei Bedarf auch mit kundenspezifischen Anpassungen - angewendet und genutzt werden. Zur Zeit existieren über ein Dutzend solcher Bedien-Tools, so z.B. zum Aufruf von Telefonbüchern, zum Ausüben von Fernwirkfunktionen, zur Darstellung von Statusinformationen, zur Behandlung von Gesprächsaufzeichnungen, zur Visualisierung von Web-Cam- Bildern usw.

Diese Bedienoberflächen werden üblicher in Kombination mit der Leitsprechstellen-Applikation genutzt und auf den Arbeitsplatzrechnern installiert. Es sind jedoch auch Bedienoberflächen realisiert worden, die ohne Softphone genutzt werden und einfach von einem Web-Browser auf einem beliebigen PC gestartet werden.


Gateway für die Anbindung von PARITy an isdn-Netze  (ISDN, GSM)




Teilnehmer mit GSM/UMTS Mobilgeräte sind dank der Anbindung über das Gateway von jedem PARITy-Teilnehmer überall erreichbar. Jede Kombination von Verbindung lässt sich realisieren, so z.B. IP-GSM, Analogfunk-ISDN, GSM-TETRA etc.

Das Gateway ermöglicht es dem Soft-Switch Verbindungen zwischen Teilnehmern in ISDN-Netzen mit anderen Teilnehmern von PA-R-I-Ty zu schalten. Das Systemkonzept bietet Gewähr, dass Anpassungen bezüglich zukünftig sich ändernder Vorschriften (z.B. im Hinblick auf die Erfüllung von Anforderungen der Interoperabilität) sichergestellt sind. Diese Garantie kann man bei Einsatz von handelsüblichen Gateways nicht geben. Mehrere Gateways können im Bündel arbeiten. Dies erhöht die Verfügbarkeit und stellt jederzeit genügend Verbindungskapazitäten sicher. 

Diese Software wird auf W-XP-Rechnern installiert, die am PARITy-Netz angeschlossen sind. Diese Rechner müssen mit ISDN-Anschlusskarten ausgestattet sein (BRI, PRI).


Gateway für die Anbindung von PARITy an GPRS-Netze  (GPRS)



Heute besteht praktisch weltweit eine sehr gute Abdeckung über GPRS. PARITy- Teilnehmer können sich dies zu Nutze machen, indem sie über dieses Netz kosten-günstig Gruppengespräche führen und wichtige Informationen absetzen, z.B. an Fahrgäste in Regionalbussen.

Das Gateway ermöglicht es dem Soft-Switch Verbindungen zwischen Teilnehmern in GPRS-Netzen mit anderen Teilnehmern von PA-R-I-Ty zu schalten. Dabei wird GPRS als Kommunikationsnetz zur Übertragung von Sprache verwendet (Voice-over-GPRS). 

Die grossen Vorteile, die sich aus dieser Lösung ergeben (im Vergleich zu Verbindungen über GSM), sind:

  • schnelle Verbindungsaufbauzeiten
  • einfache Gruppenschaltungen
  • tiefe Anschlusskosten
  • tiefe Verbindungskosten

Mehrere Gateways können im Bündel arbeiten. Dies erhöht die Verfügbarkeit und stellt jederzeit genügend Verbindungskapazitäten sicher. 

Diese Software wird auf Windows-XP Rechnern installiert, die am PARITy-Netz angeschlossen sind. Diese Rechner benötigen zwei separate Ethernet-Anschlüsse.


Gateway für die Anbindung von PARITy an bündelfunk-Netze  (tetra)



Die Bedeutung von TETRA Bündelfunknetzen nimmt kontinuierlich zu. PARITy ist mit diesem Gateway gewappnet, um eine funktionell vollumfängliche Anbindung zu ermöglichen

Das Gateway ermöglicht es dem Soft-Switch Verbindungen zwischen Teilnehmern in Bündelfunknetzen (z.B. TETRA) mit anderen Teilnehmern von PARITy zu schalten.

Die Software implementiert das z.T. proprietäre Protokoll des anzuschliessenden Bündelfunksystems. Sie übernimmt somit dauch die Funktion eines Adapters.

Mehrere Gateways können im Bündel arbeiten. Dies erhöht die Verfügbarkeit und stellt jederzeit genügend Verbindungskapazitäten sicher. 

Diese Software wird auf W-XP-Rechnern installiert, die am PARITy-Netz angeschlossen sind. Diese Rechner müssen mit passenden Anschlusskarten zur Übertragung der Sprache zum Bündelfunksystem ausgestattet sein (z.B. PRI).


Anlage-Management-Tools

 

Zur optimalen Nutzung dieser mächtigen Tools für Systemspezialisten empfiehlt sich eine Schulung von drei bis fünf Tagen.

Die äusseren Merkmale einer Anlage (Anzahl und Typen von Peripheriekomponenten, logische Ziele, Arbeitsplatzprofile, Rufnummern, etc.) werden in der System-Datenbank fest- gehalten.

Die Produktpalette von PA-R-I-Ty enthält folgende Werkzeuge, um Anlagen auf die spezifischen Bedürfnisse des Kunden anzupassen und um den Benutzern massgeschneiderte Bedienungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. 

  • PARITy-Einrichtungs-Tool (zum Aufsetzen eines Basissystems)
  • Anlage-Konfigurations-Tool
  • Automationen Konfigurations-Tool
  • Konfiguration der Benutzeroberflächen der Leitsprechstellen
  • Konfiguration und Pflege des Telefonbuchs und der darin enthaltenen Rufnummern-Einträge

Wartungs-& Systembetreuungs-Tools

 

Die Wartungstools sind für Systembetreuer ausgelegt. Es empfiehlt sich eine Schulung von zwei bis drei Tagen.
Während des Betriebes können verschiedenste Arten von Unregelmässigkeiten auftreten. Manchmal ist es nötig, eine Komponenten durch ein Ersatzteil auszuwechseln. Nachfolgende Tools dienen dazu, Fehler rasch zu lokalisieren und evtl. gleich zu beheben, aber auch um Ersatzteile möglichst einfach neu zu konfigurieren, damit sie rasch einsatztüchtig sind.
  • PARITy-Check
  • Einrichtung einer Peripheriekomponete
  • Alarm-Management-Tool
  • Tool zur Einsicht in die Betriebszustände der zentralen Dienste

Trapeze Switzerland GmbH . Abteilung IMS / PARITy . Industrieplatz 3 . CH 8212 Neuhausen
Spezialist für Betriebskommunikation, Fahrgastinformation, Notrufsysteme und Mobilisierung
Telefon:++41 52 245 01 01 . E-Mail request (at) ims-info.ch